Fidele Plattdeutsche in der Rhön
Mit dieser Schlagzeile im Neustädter Tageblatt wurden wir in der sonst verträumten 700Seelen-Gemeinde Schönau an der Brend erwartet. Anlässlich des 135jährigen Jubiläums der Kolpingkapelle Schönau hatte „Fidelitas aus Heide“ die reizvolle Aufgabe übernommen in dem 1000-Mann-Zelt den Seniorennachmittag am 4. Tag der Festveranstaltung musikalisch zu begleiten. Wir waren von unseren Freunden aus Schönau eingeladen und am Freitagnachmittag zünftig mit frisch gebackener Erdbeertorte und einer Kanne Milch empfangen. Mit dieser Kanne hatte unser „Manager Sepp“ aus der Dorfbrauerei aber eine leckere Flüssigkeit mit seinem Fahrrad geholt – Hausbraubier. Dieser Empfang wurde gekrönt durch das auf einer Handharmonika gespielte „Kreuzberglied“.
Die Tage wurden für unseren Männerausflug zu einem musikalisch phantastischen Erlebnis mit tagelang andauernder Gänsehaut. Es lebe die Blasmusik in all ihren Versionen.
Durch Platzkonzerte in Bischofsheim und Neustadt an der Saale bewarben wir mit unserer seemännischen Musik das bayrische Event.
Am Montagnachmittag dann unser mit Spannung erwarteter Auftritt. Kontrastprogramm war angesagt. Vor 550 Senioren durften wir unser Repertoire präsentieren. Dieser Auftritt wurde mit viel Applaus bedacht. 100 verkaufte Torten und 2 Zentner verkaufte Pommes lassen erahnen, welcher Umsatz im Festzelt stattfand. Ein riesen Lob an den bayrischen Zusammenhalt. Der Service im Festzelt wurde von 200 Personen aus dem kleinen Dorf im Schichtdienst hervorragend bewältigt.
Glückwunsch und ein Dankeschön an alle Schönauer.
Am Dienstagnachmittag wurde unser Aufenthalt mit dem Besuch auf dem Kreuzberg zum größten Erlebnis. Der Bürgermeister aus Bischofsheim hatte uns Gutscheine für das leckere Kreuzbergbier spendiert. In den Räumen wurden wir von Wanderern begrüßt, die uns am Tage zuvor im Zelt gehört hatten. Mit viel Lob und Glückwünschen genossen wir das dunkle Getränk – lecker, lecker,lecker.
Dann folgte eine Riesenüberraschung. Auf dem Voksfest war auch erstmals der Leiter des Klosters, Bruder Martin, erschienen. Kein geringerer als der Chef selbst war es, der uns in den Räumen des Klosters besuchte, mit uns klönte und uns zuguterletzt auch noch Klosterbräu ausgab.
Eine zünftige Brotzeit mit Hausbraubier und einem persönlichen Konzert für unsere Gastgeber rundete unseren Ausflug in die Rhön ab.
Ein wahnsinns Erlebnis mit vielen freundschaftlichen Kontakten welches in die Analen unseres „Krawallorchesters“ eingehen wird.
Der folgende Link führt zum Zeitungsartikel des Neustädter Tageblatts:
17.06.2011 Zeitungsartikel aus der Rhön